Frelsis – Freiheit.

in this short life, there is no time to waste on giving up. ♥

Monat: Juli, 2011

un momento, per favore.

Der Moment (lat. mōmentum „Bewegung, Grund, Einfluss“ von lat. mŏvere „bewegen, entstehen“). Es heißt etwas bewegt sich. Wieso tut man dann so als wäre der Moment ein bestimmter Zeitpunkt? Wobei es doch eigentlich eher eine Bewegung, also ein fortlaufendes geschehen ist.

Der perfekte Moment. Wie oft wünscht man sich diesen, sollte man deshalb nicht alles daran setzen diesen auch zu erreichen. Ist nicht auch der Weg zu dem Moment – wobei man wohl eher von einem Zeitpunkt sprechen müsste – schon ein Moment an sich. Ist nicht die Vorfreude auf den Moment ein Teil des Moments? Kann man überhaupt eingrenzen wann und wo dieser Moment beginnt und aufhört?

Ein Moment, ein Augenblick. Ein Moment voll glück, ein Moment voll trauer. Und wieder sind es Assoziationen die einem durch den Kopf schießen. Moment die man erlebt hat, Momente in denen man glücklich war. Momente die einem immer in Erinnerung bleiben werden.

Momente wie man sich als kleines Kind auf den ersten Schultag gefreut hat, wie man sich gefreut hat als man Mama und Papa nach einer Woche Urlaub wieder in den Arm nehmen konnte. Momente in denen man traurig war weil sein erstes Haustier gestorben ist. Momente in denen man gelacht hat, mit seinen Freunden. Der erste Kuss. Die erste Liebe. Der Tod

All das sind Momente die man niemals vergisst, Momente die für einen selbst so wichtig waren wie sonst nichts auf der Welt. Momente aus der Kindheit, Momente die man mit der Familie oder mit Freunden erlebt hat, selbst wenn man jetzt nicht mehr viel Kontakt hat.

Wenn es diesen einen Moment gegeben hat, den man niemals vergisst, der sich tief in das Herz eingebrannt hat, dann ist man durch diesen Moment immer mit den Menschen oder mit den Orten verbunden die in dem Moment auftreten.

Wenn man an einen Moment denkt, dann hat man meistens ein Standbild vor den Augen, doch im Prinzip weiß man dass der Moment nicht nur durch die Sekunde besonders war, sonder auch durch das, was davor und danach passiert ist.

Was wäre zum Beispiel ein Bild auf dem alle Personen lachen, wenn man nicht weiß worüber sie lachen. Es wäre nur eines von vielen, wenn man jedoch weiß warum sie lachen kann man sich selbst vielleicht genau dieses Lachen wieder aufs Gesicht zaubern lassen. Weil man sich erinnert.

Erinnern. An Momente die einem wichtig sind, die einem etwas bedeuten. Momente, die man niemals vergisst.

Neues Tape, Klappe die Erste.

Freiheit. Was ist Freiheit? Freiheit ist das zu tun was einem bestrebt, sich zu fühlen wie man Lust hat und das zu tragen was einem gefällt ohne sich Gedanken darüber zu machen was die Gesellschaft über einen denken könnte.

Freiheit (lateinisch libertas) wird in der Regel verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines handelnden Subjekts. (Quelle: wikipedia.org)

„Freiheit kann man nicht eindämmen, Freiheit muss man ausatmen.“

Wie recht Curse doch mit diesen Zeilen hat. Freiheit. Frei sein. Wenn man Freiheit so mitten in einen Satz schreibt, zwischen Punkten um zingelt dann kommt es einem plötzlich gar nicht mehr so frei vor, aber wieso? Wieso benutzt man ein doch so großes Wort wie Freiheit einfach mal so beiläufig, wahrscheinlich beim Kaffekränzchen mit den alten Tanten. Freiheit.

„Freiheit kann man nicht eindämmen, Freiheit muss man ausatmen.“

Wenn ich an Freiheit denke dann habe ich eine große Blumenwiese vor meinen Augen, wahrscheinlich in den Bergen. Ich lege mich drauf und beobachte die kleinen Wölkchen am Himmel die dort oben einfach so in der Luft zu schweben scheinen. Die Vögel die dort hoch zu ihnen fliegen. Wie gerne würde ich das auch tun.

Freiheit bedeutet für mich einen klaren Sternenhimmel, ich liege auf einer Straße, sehe hoch und schaue zu den Sternen. Es scheint als würden sie nur für mich leuchten, denn kein anderer beachtet sie. Sterne sind halt da. Aber guckt jemand wirklich jeden Abend zu ihnen hinauf? Ich sehe gerne zu ihnen hinauf, es ist irgendwie Fremd und weit. Es tut gut.

An einer Klippe stehen, die Wellen schlagen dagegen. Ich bin dick eingepackt in eine Daunenjacke, habe die Kapuze auf dem Kopf und doch wehen ein paar Haare im Wind herum. Freiheit. Die Vögel kämpfen gegen den Wind an, fliegen ein Stück mit ihm und versuchen es erneut. Der Himmel ist grau, es sieht nach Regen aus. Es bedeutet Freiheit und ist wunderschön.

Ein Strand, ein Sonnenuntergang, Meer. In die Ferne gucken, das Meer rauschen hören und das Gras auf den Dünen im Wind. Freiheit.

Schwimmen in einem See, allein, ruhe. Freiheit.

„Freiheit kann man nicht eindämmen, Freiheit muss man ausatmen.“

Es gibt so viele Momente in denen man sich frei fühlt. In solchen Momenten ist man glücklich. Komisch dass man sich meistens dann am freiesten fühlt wenn man alleine ist. Frei kann man nur dann sein wenn man Rücksicht auf andere nimmt und trotzdem glücklich ist.

Freiheit. Ein einfaches Wort aber doch so schwer zu beschreiben.

Einfach wie ein Vogel davon fliegen, in den Himmel hinauf. Freiheit.